09.04.2010
Im Projektmanagement ist lineares Denken weitverbreitet. Das findet seinen Ausdruck auch in Methoden und Werkzeugen, die in der Mehrzahl nach dem Wenn-dann-Prinzip strukturiert sind: „Ein Projektleiter, der in linearen Kategorien denkt, identifiziert Probleme und Handlungsfelder, wendet dann ein geeignetes und in der Vergangenheit bewährtes Instrumentarium an, folgt dem definierten Vorgehenspfad – und geht davon aus, dass am Ende aus dieser ‚Maschine‘ das prognostizierte Ergebnis herauskommt,“ so der Hamburger Projekt-Coach Olaf Hinz im Essay für changeX.
Ein Trugschluss. Denn Projektleitung unterscheidet sich in einigen entscheidenden Punkten von der Führung in dauerhaften Linienfunktionen. „Projekte erfolgreich zu führen ist vor allem eines: Management am Rande des Chaos“, so Hinz. „Ein postheroischer Projektleiter verzichtet auf eine ‚Planwirtschaft‘, wie sie im Projektmanagement noch immer gelehrt wird. Anstatt sich den Blick durch lineare Methoden einzuengen, nimmt er aufmerksam alle Ereignisse und Signale auf, die er in seinem Projekt beobachtet. Er verschließt vor der Komplexität nicht die Augen, sondern nimmt sie an und will sie bewältigen.“
In vier Punkten unterscheidet sich der „postheroische Projektleiter“ von seinen Kollegen:
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