Life-Coaching in der OSC

12.03.2010

Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe 1/10 der Zeitschrift „OSC“.

Wenn die Zeitschrift Organisationsberatung – Supervision – Coaching (OSC) das Thema Life-Coaching aufgreift, kann es zweifellos nicht um Angebote der allgemeinen Lebensberatung bis hin zu esoterischen Perspektiven gehen, stimmt Dr. Christof Schmidt-Lellek, der zusammen mit Professor Dr. Ferdinand Buer ein Buch gleichen Titels heraus gebracht hat, die Leserschaft im Editorial ein: „Das Konzept des Life-Coaching (…) gehört in den Kontext des berufsbezogenen Coachings für Fach- und Führungskräfte, und zwar mit der Intention, neben den Arbeitsfunktionen die Person als ganze in den Blick zu nehmen.“ Die Hauptbeiträge:

  • Anne Kimmle stellt die grundlegende Frage nach dem Verhältnis zwischen Business- und Life-Coaching und postuliert, dass die übliche Entgegensetzung nicht sinnvoll ist.
  • Astrid Schreyögg fokussiert die Situation von Frauen um die 30 mit ihrer manchmal belastenden Ambivalenz im Hinblick auf den „doppelten Lebensentwurf“ zwischen Beruf und Familie.
  • Bernd Schmid wirft einen Blick auf die Prägung durch das Herkunftsmilieu, das sich lebenslang auf Werthaltungen, Lebensstil, Umgangsformen und so weiter auswirkt.
  • Björn Migge plädiert mit der Thematisierung von Spiritualität im Coaching dafür, religiöse Themen nicht einfach an andere Professionelle zu delegieren.
  • Daniel Dornioks und Michael Mohes empirische Untersuchung zu den Strategien im Umgang mit Nichtwissen in Arbeitsorganisationen fällt hingegen aus dem Rahmen.

Die Praxisberichte von Bernd Schmid (das Konzept der „inneren Bilder“) und Harald Pühl (Konflikte in persönlichen Beziehungen beeinflussen Klienten in ihrer Wahrnehmung und Bewertung von Arbeitskonflikten) schließen sich an. Im Diskurs „Das Böse und das Glück. Oder: Warum Life-Coaching so spannend sein kann“ setzt sich Ferdinand Buer mit einigen neu erschienenen Büchern auseinander. (tw)

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